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NEUE WIRKLICHKEITEN – NEUE MYTHEN

Positionen der bildenden Kunst nach 1945

Präsentation, Vortrag, Gespräch

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im Pfarrsaal der Petrusgemeinde Gerertsried –

Egerlandstraße 39

 Donnerstag, 20. Oktober 2016 – Beginn 20:00 Uhr           

Kostenbeitrag 3.- €

Neben der Entwicklung der verschiedenen Ausprägungen einer abstrakt ungegenständlichen Kunst, verstanden als neue Weltsprache, gab es nach 1945 viele Künstler in West und Ost, die sich der Dingwelt und der gesellschaftlichen Wirklichkeit, auch besonders in Deutschland der Aufarbeitung des Kriegstraumas und der faschistischen Verbrechen zuwandten. Durch die bildnerischen Mittel strebten sie danach, in unterschiedlichem Maße und mit verschiedenen Zielen die Welt des Gegenständlichen so zu zeigen, dass Sinn, Hintergründigkeit und Überhöhung sichtbar wurden. Ihre Bilder gerieten so zu Erzählungen über den Menschen in seinen zeitlichen und räumlichen Bedingungen. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit und systematische Ordnung führt der Vortrag durch die gegenstandsbezogene Malerei in West- und Osteuropa sowie Amerika.

Referent: Wolfram Weiße

Künstler, Geretsried

Wolfram Weiße war Kunst- und Filmlehrer am Gymnasium Geretsried. Heute ist er mit Themen aus Kunst und Ästhetik als Referent in der Erwachsenenbildung tätig. Unter dem Label „filmzeit“ macht er künstlerisch-poetische Filme aber auch solche aus dem weiteren Bereich des Dokumentarischen. Seit 2009 hat er sich wieder seinem ureigenen Medium, der Malerei zugewandt. Seitdem zahlreiche Ausstellungen

Ausstellung in der Aussegnungshalle
Geretsrieder Friedhof

Zum Thema

VERGÄNGLICHKEIT UND NEUES

 Eröffnung am Donnerstag, 27. Oktober 2016 – 19:00 Uhr

Die Ausstellung dauert bis 15. Dezember

Wolfram Weiße ist beteiligt mit einem Doppelbild „Gegensätze“

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Diptychon „Gegensätze“, 2016, je 117 x 75 cm